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  • andreabotek

Was war denn da zu Pfingsten los?

Pfingsten – das verband ich als Kind und auch später als Jugendliche mit dem ersten Urlaub im Jahr. Ein paar Tage ohne Eltern, nur mit Freunden im Pfingstlager!

Diese Treffen gibt es bis noch immer! Zumindest bis zum vergangenen Jahr gab es sie!

Selbst 2020 nutzen viele die Gelegenheit der Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen, für etwas Tapetenwechsel. Vermehrt sind in der vergangenen Woche die Wohnwägen vor den Häusern aufgetaucht. Da wurde geputzt, gelüftet und eingeräumt. Vorbereitet für die Ferien! Kennst Du das auch? Hast Du früher auch an einem Pfingstlager teilgenommen?


Ich war bei den Pfadfindern! Da haben wir gelernt in der Natur eigenständig zu überleben. Wir schliefen im Zelt, erfuhren dabei, wie es aufzubauen ist, damit es bei Regen drinnen trocken bleibt. Lernten, wie man Feuer macht und sogar Brot zu backen.


Da gab es aber noch ein paar andere Organisationen, die diese Feiertage für das erste Camp im Jahr nutzten. Die katholische Jungschar, zahlreiche Fußball- und Sportvereine waren in diesem Zeitraum unterwegs. Da fuhren viele Jugendliche nach Italien ans Meer. Oft auch von der restlichen Familie begleitet. Andere blieben in Österreich, an besonders schönen Orten, die voller Kraft und Schönheit zur Bewegung im Freien einluden.


Für mich war die ursprüngliche Bedeutung von Pfingsten damals unbedeutend. Wenn ich so drüber nachdenke, kann ich mich nicht erinnern, dass ich ernsthaft darüber nachgedacht habe. Das ist heute, sehr viele Jahre später ganz anders!

Weißt Du, was die Bedeutung dieser Feiertage ist?


Interessiert Dich das?

Na, dann pass gut auf! Es war genau 7 Wochen nach Ostern, als es zu einem großen Ereignis kam. Die Juden feierten gerade ihr Erntedankfest. Und die Jünger von Jesus saßen um ein Lagerfeuer, als sich in den Flammen das Bild des Hl. Geistes zeigte. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie aufgeregt die Burschen damals gewesen sind. Da rechnest mit nichts Besonderem, schaust ins Feuer, denkst an den Verstorbenen und plötzlich ist da ein Wesen zu sehen! Der nächste wunderbare Teil dieser Erzählung ist, dass diese jungen Leute mit einem Mal aller unterschiedlichen Sprachen mächtig waren und damit für alle Menschen verständlich von Gott erzählen konnten. Das war ein großes Wunder und so wird im katholischen Glauben bis heute das Erscheinen des Hl. Geistes gefeiert.

Wie ist das für Dich, wenn Du das liest? Magst Du diesen Ursprung des Festes vielleicht zum Anlass nehmen, Dich mit Deinen geistigen Begleitwesen in Verbindung zu setzen?

Eines, was viele dieser Pfingstlager gemeinsam verbindet ist, dass ein Lagerfeuer entzündet wird. Und dann, das ist eine natürliche Reaktion von uns Menschen stehen, sitzen wir dann gerne im Kreis um diese wärmende Feuerstelle herum und schauen oft gedankenverloren in die Flammen. Das kennst Du gut! Oder irre ich mich da?

Sammle etwas Holz, schichte es auf und entzünde Dein ganz persönliches Feuer! Mach es Dir gemütlich und nimm Platz! Lade Deine Guides ein, sich bei Dir zu zeigen. Pfingsten ist ein guter Zeitpunkt dafür. Nutze diese energetischen Kräfte und sei bereit für das, was kommen mag. Für den Fall, dass sie sich bei Dir zeigen, hältst Du kleine Gaben als Zeichen Deiner Dankbarkeit bereit. Das können Blüten, von Dir beschriftete Zettel, oder Bildchen sein. Ein Gruß, über den sich diese Begleiter auch freuen ist Tabak! Diese Geschenke übergibst Du mit ein paar Worten des Dankes, oder einem Gebet den Flammen. Und wenn es Dir draußen zu kalt ist, Du lieber bei Dir an Deinem Kraftplatz sein möchtest, dann findest Du sicher eine passende große Kerze, die Du entzünden kannst! Ich wünsche Dir schöne Pfingsten und viel Erfolg mit der Feuerzeremonie! Herzliche Grüße Andrea

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