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Wie Sonnenstrahlen für´s heilende Gemüt!

Das Johanniskraut- Hypericum perforatum

Liebevoll auch als das "Arnica der Nerven" beschrieben. Wissenschaftliche Forschungen haben ergeben, dass es die Bildung von Plaques im Gehirn verhindert und so der Alzheimerkrankheit vorbeugt. Dass es als Radikalfänger wirkt und Tumorzellen am Wachstum hindert. Es hebt die alltägliche Perspektive weit hinaus über die dunklen inneren Bilder von Angst und Depressionen und durchflutet sie solange mit dem gesammelten Licht, bis sie ihren Schrecken verlieren. Für den Arzt und Alchemisten Paracelsus war das Johanniskraut die wertvollste Heilpflanze. Er verglich es aufgrund seiner leuchtend gelben Blüten mit der Sonne und die langstieligen Staubgefäße erinnerten ihn an die Sonnenstrahlen. In der Volksheilkunde wird uns überliefert, dass die Sommersonnwende der ideale Erntezeitpunkt ist. Damit ist jedoch anstatt eines starren Termins, nur der Zeitraum der Reife gemeint! Licht und Wärme verwandelt die Pflanze in wertvolle Inhaltsstoffe, die Du an dem charakteristischen roten Öl erkennen kannst. Sie werden, wie Du Dir sicher gut vorstellen kannst, an sonnigen und trockenen Tagen viel stärker gebildet, als an regnerischen Tagen. So empfehle ich, zwei Sonnentage abzuwarten, bevor Du erntest. Darüber hinaus lässt sich das Kraut dann auch leichter trocknen!

Woran Du den idealen Tag erkennen kannst? Zerreibe ein Blatt zwischen Deinen Fingerspitzen färben, diese sich rot, hast Du Dein Johanniskraut am richtigen Tag gefunden!

Hast Du Lust, Dein eigenes Öl anzusetzen?

Sammle etwa 1 Handvoll frische Blüten und die oberen Blätter der Pflanze. Zerkleinere diese grob und fülle sie zu einem Drittel der Gefäßhöhe in ein Schraubglas ein. Fülle das Glas zur Gänze mit kalt gepresstem Öl auf und stelle es dann in die Sonne. Bevor Du es täglich schüttelst, dreh den Verschluss gut zu. Nach etwa 4 Wochen ist das rote Öl aus den Pflanzenteilen übergegangen. Dann kannst Du es durch einen Filter in ein dunkles Gefäß abgießen. Das fertige Öl ist an einem kühlen Platz gelagert etwa 2-3 Jahre haltbar.

Verwenden kannst Du das Öl zur äußeren Behandlung von: Harten Narben, Kopf- und Muskelschmerzen, Nervenschmerzen, Prellungen, Quetschungen, Ohrenschmerzen, Leber- und Nierenleiden, Verschleimung des Brustraums, Magendrücken und zur Pflege bei Hautproblemen.

Johanniskraut – Tinktur für´s Gemüt Eine Handvoll Stiele und Blüten in eine Flasche mit großer Halsöffnung einfüllen. Gieße mit 40%igen Alkohol bis oben hin auf. Nun darf die Tinktur 28 Tage lang reifen. Dass sie fertig ist, erkennst Du daran, dass die Pflanzenteile keine Farbe mehr haben. Bei traurigen Gedanken, bei Lustlosigkeit oder Pessimismus in der Früh 10 Tropfen in ¼ Liter lauwarmes Wasser geben und schluckweise trinken.

Ein selbst aufgebrühter Tee entfaltet seine Wirkung, ob das Johanniskraut frisch oder getrocknet verwendet wird! Dazu übergießt Du etwa 1 TL des blühenden Krautes mit 250 ml heißem Wasser. Diesen Tee lässt Du acht Minuten ziehen.

Ob Du von leichten und mittelschweren Depressionen, Erschöpfungszuständen, Wetterfühligkeit, Unruhe, Schlaflosigkeit, Bettnässen, Durchfall, bei Störungen des Monatszyklus, Beschwerden in den Wechseljahren betroffen bist – Das Johanniskraut kann Dir helfen!

Es bringt neue Perspektiven, Kreativität, und Schwung. Außerdem kehren Lachen, Vertrauen, Zuversicht und Frieden zurück.

Es hemmt Entzündungen, die von Viren, Bakterien oder Pilzen verursacht werden und bringt Wunden nach Operationen schneller zum Abheilen. Hier bietet sich auch die homöopathische Form der Globuli wunderbar an.

Bitte sei aufmerksam! Hypericin macht die Haut lichtempfindlicher! Bei Einnahme die Wechselwirkung zu anderen Medikamenten beachten – Johanniskraut kann die Wirkung aufheben!

Es ist mir eine große Freude, wenn ich Dich mit meinen Nachrichten inspirieren kann! Vielleicht magst Du mir von Deinen Erfahrungen durch Ausprobieren erzählen?

Sonnige Herzensgrüße! Sendet Dir Andrea

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