Unsere Vorstellung prägt unser Leben!

30.06.2014

 

In den vergangenen Tagen wurde ich öfters auf die Kraft der Gedanken angesprochen. Davon inspiriert, begann ich gleich in dieses Thema einzutauchen.

Unser Leben wird bestimmt von unserer Vorstellung. Nicht die Dinge selbst, sondern die Einstellung, die wir zu den Dingen haben ergibt sehr oft, ob wir etwas als positiv oder als negativ empfinden. So wie ein und die selbe Wetterlage als „teilweise sonnig“ oder als „teilweise bewölkt“ beschrieben, je nach Stimmung ganz anders wahrgenommen wird.

Das ist doch eine eindeutige Herausforderung, den Geist zu schulen und unsere inneren Kräfte, unsere Zuversicht zu stärken. Das zählt zu den großen Künsten, das Leben zu meistern! Lasse keinen Tag vergehen, ohne Dir diese Tatsache intensivst ins Bewusstsein zu rufen!

Jede Kraft wird gestärkt, wenn sie trainiert wird und sie wird schwächer, wenn sie vernachlässigt wird. Lenken wir unsere Aufmerksamkeit klar und deutlich auf bestimmte Dinge oder Empfindungen, dann tritt alles Andere in den Hintergrund. Die Gedanken mit positiven Texten und Bildern bewusst gepflegt, können damit als unser Werkzeug eingesetzt werden. Wir sind in der Lage unsere Einstellung allen Denkens, Fühlens und Handelns auf das angestrebte Lebensziel auszurichten.

Das bedeutet, wir haben die Möglichkeit alles zu erreichen, was wir wirklich wünschen!

Es gibt, wie immer unterschiedlichste Wege, die wir wählen können, um unsere Mitte zu finden. Die Einheit von Körper, Geist und Seele entfalten zu lassen. Einen davon, die Meditation möchte ich heute gerne vorstellen.

Ui, ich vernehm’s schon zart im Hintergrund! Ich kann nicht meditieren, das nervt und immer kommen irgendwelche Gedanken. Vom nix denken bin ich dann gleich ganz weit entfernt! Mhm, das kenn ich! So ist es mir auch ergangen, bis ich gelernt habe meinen Geist zu schulen, meine Gedanken zu zähmen. Was ich darunter verstehe, bringe ich  gerne am Beispiel der Achtsamkeitsmeditation nahe!

Vor vielen Jahren schon habe ich sie von meinem hochverehrten Lehrer Ken Weintrub gelernt!

Setze Dich aufrecht und entspannt auf einen Stuhl.
Deine Füße stehen auf dem Boden.
Deine Schultern sind locker und die Hände ruhen auf Deinen Oberschenkeln.
Die Augen sind geschlossen.
Die Zungenspitze berührt sanft die Schneidezähne und den Gaumen.
Dein Atem ist regelmäßig und ruhig.

Du nimmst immer deutlicher wahr, wie Du die Sitzfläche und den Boden berührst.
Mit jedem Atemzug fühlst Du Deinen ganzen Körper und seine Hülle.
Nach drei tiefen Atemzügen konzentrierst Du Deinen Focus auf einen immer kleiner werdenden Bereich.
Kopf, Arme, Bauch bis zu den Knien.
Dann auf Kopf, Arme und Bauch.
Immer mehr konzentrierst Du Deinen Focus, bis auf den Kopf - das Gesicht – auf die Nase und schließlich auf jenen Punkt, wo die Luft der beiden Nasenlöcher aus und einströmt, auf einander trifft.

Dort verweile mit Deiner Aufmerksam eine gute Zeit!
Wenn Du spürst, dass Du bereit bist, Dich wieder in Deiner Wahrnehmung auszudehnen, dann erweiterst Du Deinen Focus mit jedem Atemzug mehr und mehr.
Die Nase - das Gesicht  - der Kopf und so weiter!
Bist Du in Deinem Gewahrsein in Deinem ganzen Körper und der ihn umgebenden Hülle, bewegst Du Deine Zehen und Deine Finger.
Atmest 3x tief ein,
öffnest Deine Augen und kommst ganz im Hier und Jetzt an!

Lernst Du Deine Achtsamkeit zu trainieren, ist es für Dich ein Leichtes den Augenblick zu sehen, den Moment zu genießen. Ganz da zu sein!

Möchtest Du auf Deinem Weg auch von Pflanzen begleitet werden?
Da hab ich einen feinen Tipp für Dich!

 

 

Beifuss (Artemisia) macht dich feinfühlender und lehrt dich die Kunst Dinge geschehen zu lassen.

 

 

Birke hilft dir zu der unbeschwerten Betrachtungsweise eines Kindes zurückzufinden.

 


Hast Du Fragen zur Anwendung?
Ich bin gerne für Dich da!

Ich wünsche Dir einen erholsamen Juli!


Mit energievollen Grüßen,
Andrea

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